Micosoft Surface Laptop Studio im Test

Micosoft Surface Laptop Studio im Test

Anders als Convertibles mit Kickstand kommt das Surface Laptop Studio mit neigbarem Display und verspricht dabei maximale Flexibilität, die jedoch nicht auf Kosten von Leistung und Komfort gehen soll.

Das Surface Book mit andockbarer Tastatur hat ausgedient. Statt eine weitere Gene­ration des 2-in-1-Notebooks zu launchen, hat Microsoft das Laptop Studio als komplett neues Mitglied der Surface-Familie präsentiert. Im Gegensatz zu den anderen Two-in-Ones ist der Neuling kein leistungsstarkes Tablet mit andockbarer Tastatur, sondern ein vollwertiger Laptop, der sich dank innovativem Gelenk-Mechanismus kurzerhand in ein Tablet verwandeln lässt.

Schwenk-Gelenk

Als „dynamisch gewoben“ bezeichnet Microsoft das Scharnier auf der Rückseite des Displays (Dynamic Woven Hinge). Beim vorsichtigen Zurückbiegen des Bildschirms löst sich das mit Stoff bezogene Gelenk und lässt sich umknicken. Vorsicht ist aber nicht unbedingt vonnöten – Funktionsweise und Verarbeitung des Scharniers sind ausgezeichnet. Das Besondere: Der Wandel von Laptop zu Tablet funktioniert nicht stufenweise, sondern nahtlos. Das Display lässt sich also beliebig positionieren, per Magnetismus andocken oder ganz umklappen und bietet in jedem Winkel äußerst stabilen und soliden Halt – vom Bühnenmodus zum Präsentieren und Streamen bis hin zum Studiomodus zum Skizzieren, Zeichnen und Anfertigen von Notizen. Zudem sind auch die sechs Lautsprecher (vier Breitband- und zwei Bass-Treiber) so angeordnet, dass sie in allen Modi gleich guten satten Sound liefern.

Echt scharfes Display

Beim Studio-Laptop ist aber nicht nur der Scharniermechanismus gelungen. Das 14,4-Zoll-Display selbst präsentiert sich in von Microsoft gewohnter Premium-Qualität: hochauflösend, mit scharfen und kontrastreichen Farben sowie schnellen Reaktionszeiten. Wie es sich für ein Teilzeit-Tablet gehört, kommt der Screen natürlich auch mit Touch-Unterstützung. Da sich in meiner Wohnung das erste Mal in diesem Winter wieder direkte Sonne gezeigt hat, habe ich das gleich zum Anlass genommen, mich mit dem Studio in die Sonne zu setzen. Erwartungsgemäß hat das Display stark gespiegelt, auch die relativ hohe maximale Helligkeit kam gegen direkte Lichteinstrahlung nur bedingt an.