Lenovo Yoga Slim 7 Pro im Test

Lenovo Yoga Slim 7 Pro im Test

Leicht, kompakt, schmal: Ob sich unter der schlanken Hülle des Lenovo Yoga Slim 7 Pro auch genügend Leistung für den Arbeitsalltag und Multimedia-Anwendungen verbirgt, verrät unser Test.

Das Yoga Slim 7 Pro macht seinem Namen alle Ehre: Es ist äußerst schlank, weniger als eineinhalb Kilogramm schwer und damit ideal als mobiles Arbeitsgerät. Für den Einsatz als Office-Notebook für unterwegs sind jedoch nicht nur ein handlicher Formfaktor und geringes Gewicht entscheidend, auch auf die restliche Ausstattung kommt es an. Wir haben uns die Vorzüge und Schwachstellen des Laptops angesehen.

Indoor-Display

Das 14 Zoll große Display kommt mit extra schmalem Rahmen, um das Maximum an Arbeitsfläche herauszuholen. Dank hoher Auflösung und kontrastreichen Farben machen sowohl Videostreaming als auch Fotobearbeitung Spaß. Nur die maximale Helligkeit könnte gerade für ein mobiles Gerät mit spiegelndem Display durchaus höher ausfallen. Damit ist das Notebook nur bedingt für den Outdoor-Einsatz geeignet. Der Screen selbst ist übrigens nicht touchfähig.

Apropos Medienwiedergabe: Die Stereo-Lautsprecher befinden sich auf der Unterseite des Yoga Slim, wodurch der Sound zeitweise leicht dumpf klingt. Zudem könnte die Lautstärke ruhig ein bisschen mehr hergeben.

Ordentlich Leistung

Trotz geringer Größe wurde ein vergleichsweise großes Touchpad verbaut. Die Tastatur hat einen relativ kurzen Hubweg und einen weichen Anschlag. Alltägliche Tasks wie Surfen, Office-Anwendungen und auch Foto- und Videobearbeitung schafft der Laptop mühelos, leise und ohne merkliche Hitzeentwicklung. Ein Gefecht in grafisch aufwendigen bis durchschnittlich fordernden Spielen wird man mit dem Slim 7 Pro hingegen nicht gewinnen, fürs Gamen ist der verbaute Radeon- Graphics-Chip nämlich nicht gemacht. Damit ist das Gerät in erster Linie tatsächlich ein Alltags- und Office-Laptop, auf dem aber mäßig aufwendige Grafikprogramme laufen.

Je nach Auslastung hielt das Notebook im Test sechs bis neun Stunden durch, bis sich der Akkuladestand dem Ende zuneigte. Allerdings benötigt das Slim 7 Pro etwa zweieinhalb Stunden, um wieder vollständig aufgeladen zu werden – also ziemlich lange.

Maue Ausstattung

Leistung und Ausdauer überzeugen; was die restliche Ausstattung betrifft, haben wir gemischte Gefühle. So bringt das Lenovo-Notebook keine für den Arbeitsalltag wichtigen Sicherheits-Features wie eine Kamera-Abdeckung oder zumindest einen Fingerprint-Scanner mit, der mittlerweile bereits in nahezu jedem Mittelklasse-Gerät verbaut ist. An Anschlüssen stehen zweimal USB-C und einmal USB-A zur Verfügung. Auf einen HDMI-Anschluss muss aufgrund des dünnen Gehäuses leider verzichtet werden, und auch nach einem Cardreader haben wir vergeblich gesucht.

Fazit: Das Yoga Slim 7 Pro bringt solide Ausstattung und Leistung mit. Dank kompaktem Formfaktor und dem geringen Gewicht von 1,3 Kilogramm eignet es sich perfekt als mobiles Arbeitsgerät. Auch die Akkulaufzeit, das Display und das große Touchpad überzeugen. Im Vergleich zu anderen Notebooks in dieser Preisklasse haben wir aber ein paar Features wie Fingerabdruck-Scan, HDMI-Anschluss oder Kartenlesegerät vermisst. Unterm Strich ein erschwinglicher Laptop für Büro und Freizeit.

Lenovo Yoga Slim 7 Pro (82MS0026GE)

» 14", 2.880 x 1.800 Pixel, 400 cd/m²
» Windows 11
» AMD Ryzen 7 5800H, Radeon Graphics
» 16 GB RAM, 512 GB SSD
» 2 x USB-C 3.1 mit DisplayPort, USB-A 3.0, Klinke
» 312,4 x 221,4 x 16,9 mm, 1,32 kg
» Preis: ab ca. € 1.280,–

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