Satellitentechnik beweist: "Nessie" gibt es nicht

Eine groß angelegte wissenschaftliche Untersuchung des schottischen Loch Ness hat ergeben, dass das Monster des Sees nicht existiert. Mit über 600 separaten Sonarstrahlen und mit Hilfe von Satelliten-Navigationstechnologie haben Forscher nach dem angeblichen Ungeheuer gesucht. Spuren eines Monsters gibt es nach Angaben von BBC-Online keine.

Das "Ungeheuer von Loch Ness", von den Briten liebevoll "Nessie" genannt soll ein lebendes Überbleibsel aus den Zeiten der großen Saurier sein. Nach Augenzeugenberichten habe es sich um einen Plesiosaurus gehandelt, ein marines Reptil, das zur Zeit der Dinosaurier die Erde bevölkert haben soll.

Dinos sind auch in Schottland ausgestorben
Wissenschaftler haben allerdings schon bald die Hoffnung verloren, dass ein solches wärmeliebendes, wechselwarmes Tier im kalten Wasser des schottischen Sees überleben kann. Die Spekulationen, dass eventuell eine andere Tierart im See leben könnte, haben sich mit den neuesten Erkenntnissen jedenfalls als haltlos erwiesen. Mit Hilfe der Hightech-Messungen hätte ein jedes Lebewesen, das eine gewissen Größe erreicht, sofort festgestellt werden können.

"Wir haben den See von Norden nach Süden und vom Westen nach Osten durchgekämmt und keinen Hinweis auf irgendein außergewöhnliches Lebewesen gefunden", so Ian Florence, einer der leitenden Forscher, der im Auftrag der BBC den See erforscht hat. Die Wissenschaftler haben aber eine Reihe von Daten über den als Touristenziel beliebten See gesammelt. (pte/red)

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