Start von Google Base in Deutschland:
Dienst für Kleinanzeigen, News & Co online

Google startet seinen Datenbankdienst Google Base auch in Deutschland und könnte damit ins angestammte Geschäft zum Beispiel des Online-Auktionshauses eBay vorstoßen. Bei Google Base können Internet-Nutzer Informationen oder Warenangebote aller Art wie Nachrichten, Jobangebote oder Rezepte sowie Kleinanzeigen online stellen. Sie können anschließend auch über die normale Google-Suche, Google Maps sowie über die Produktsuche Froogle gefunden werden.

Der führende Internet-Suchmaschinenbetreiber startete am Mittwoch den Datenbankdienst in einer ersten Beta-Version in Deutschland sowie Großbritannien. Derzeit seien lediglich zehn Prozent aller Informationen weltweit im Internet verfügbar, erklärte Google- Sprecherin Rachel Whetstone das Konzept. Google Base solle die Möglichkeiten der Suche im Internet deutlich ausbauen. Als direktes Konkurrenzprodukt zum weltgrößten Internet-Auktionshaus eBay verstehe sich Google Base nicht, so Whetstone. Anders als das weltgrößte Internet-Auktionshaus verfügt der Datenbankdienst bisher über keine Bezahlfunktionen.

Die Konkurrenz zittert
Google Base war vor rund einem halben Jahr in den USA an den Start gegangen und hatte unter Konkurrenten wie Microsoft, eBay und Yahoo für große Unruhe gesorgt. Vor allem eBay befürchtet ein Vordringen in sein angestammtes Geschäft. Auch Microsoft plant, in seinen Online-Dienst Windows Life einen Marktplatz einzurichten. Das "Wall Street Journal" berichtete im April, eBay habe Gespräche mit dem weltgrößten Softwarekonzern sowie mit dem Portalbetreiber Yahoo! über mögliche Partnerschaften gegen Google aufgenommen. (APA/red)