Phishing-Welle für Österreich prophezeit:
Bundeskriminalamt warnt vor Attacken

Seit Mittwochvormittag fegt eine neue Trojanerwelle durch das Internet. Diesmal sind Kontoinhaber der PSK und der Raiffeisenbank das Ziel der Betrüger. Eine dubiose Scheinfirma mit Namen "Bower Investments Ltd." verbreitete innerhalb von 8 Stunden mehr als 2.800 Mails von 1.500 verschiedenen IP Adressen aus. Selbst bei gutem Spamschutz erreichten die E-Mails ihre Adressaten.

Bower Investments Ltd. gibt sich in ihren E-Mail-Schreiben als seriöses Investmentunternehmen aus, das auf dem Finanzdienstleistungssektor Mitarbeiter aus Österreich sucht. Inhabern eines Kontos bei der PSK oder Raiffeisenbank mit der Möglichkeit zu Online-Banking wird der Vorzug gegeben. In den Schreiben eingebettet sind so genannte Trojaner, Programme mit deren Hilfe die Bankkonten der Empfänger leer geräumt werden.

Ohishing-Opfer - was nun?
Ist man Opfer eines Phishing-Angriffes geworden, rät das Bundeskriminalamt unverzüglich das entsprechende Bankinstitut zu informieren und die Polizei zu verständigen. Das gefälschte Mail sollte gespeichert und für polizeiliche Ermittlungen bereitgehalten werden. Wenn möglich sollte man die gestohlenen Passwörter sofort ändern. So werden die Originalcodes für die Betrüger unbrauchbar. (red)