Neues Ranking: Österreich liegt unter Wirtschaftsländern bei Internet auf Platz 15

Österreich liegt im Vergleich der 64 weltweit größten Wirtschaftsnationen im Bereich Internet auf der 15 Stelle. Die Spitzenplätze belegen Dänemark, Großbritannien und Schweden, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Economist Group, Herausgeber der britischen Wirtschaftszeitung Economist, und des Computerkonzerns IBM.

"Österreich liegt in der Gruppe jener Länder, die sehr gute Voraussetzungen für eine weitere Entfaltung der digitalen Ökonomie aufweisen. Regierung, Städte und Kommunen setzen verstärkt auf E- Government, so IBM-Bereichsleiter Friedrich Schreiber am Montag in einer Pressemitteilung. Bewertet wurden in der Studie die Kategorien Infrastruktur, rechtliche Rahmenbedingungen, soziales und kulturelles Umfeld , Dienstleistungsangebot, Wirtschaftsumfeld und die Vorbereitungen auf den Elektronischen Handel (E-Business).

Als besonders gut entwickelt gelten in Österreich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft (Platz 7). In der Kategorie soziales und kulturelles Umfeld belegt Österreich Platz 10. Bei der E-Business-Verbreitung wurde Österreich an die 14. Stelle gereiht. Weniger gut schaut es bei der Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung, der politische Stabilität, dem Arbeitsmarkt, und der Wettbewerbsintensität aus, wo Österreich am 21. Platz rangiert.

Mit Ausnahme von Griechenland sowie den künftigen EU- Mitgliedsstaaten, liegen alle europäischen Wirtschaftsnationen in der Spitzengruppe der ersten 25 Länder. "Die neuen EU-Mitgliedsstaaten scheinen in Bezug auf Infrastruktur und E-Business Umgebungen am Weg zu sein", so IBM. Estland übernimmt demnach in dieser Region mit einer IT-Initiative für Bildungseinrichtungen, die schon in den frühen 90er Jahren startete, die Führungsrolle in Osteuropa und liegt in der Gesamtwertung am 26. Platz. (apa)