Skurrile Todesnachricht am Telefon: "Laut unseren Unterlagen sind Sie gestorben"

Ein Welser hat von der Telekom Austria erfahren, dass er gestorben sei. Der Festnetzanschluss des Pensionisten hatte nicht mehr funktioniert, er rief daraufhin beim Unternehmen an. "Die haben mir mitgeteilt, dass ich tot bin", erklärte der Mann.

Der Welser berichtet in den "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN), er habe versucht, seine Autowerkstatt anzurufen, und hörte nur noch "komische Töne". Als sich auch nach längerem Warten nichts daran änderte, wandte er sich an die Telekom-Hotline. Dort bekam der Mann die Auskunft, dass sein Anschluss gesperrt worden sei. Die Erklärung: "Laut unseren Unterlagen sind Sie gestorben."

Nachdem sich der Pensionist vom ersten Schreck erholt hatte, kümmerte er sich um eine Freischaltung. Von Gerät eines Nachbarn faxte er dem Unternehmen eine Bestätigung, dass er noch am Leben sei. Die Leitung sei laut OÖN inzwischen wieder freigeschaltet, der Kunde habe als Entschuldigung eine kleine Gutschrift erhalten.

"Wir bedauern die Unannehmlichkeiten", erklärte eine Telekom-Sprecherin im Gespräch mit der Zeitung. Ursache für die Sperre sei die Februar-Telefonrechnung des Welsers gewesen, die mit dem Hinweis "Verstorben" an das Unternehmen zurückgeschickt worden sei. Auf Grund dieser Mitteilung sei routinemäßig ein Antrag auf Übertragung des Anschlusses an die Familie gesandt worden. Weil darauf keine Antwort gekommen, sei der Anschluss zwei Monate später gesperrt worden. Warum der Brief mit dem falschen Hinweis zurückgeschickt worden sei, ließe sich nicht mehr eruieren, so die Firmenauskunft. (apa)