Roaming - "3" bietet günstigsten Eurotarif:
Regelung für User nicht immer am billigsten

Spätestens ab 30. September gelten EU-weit Obergrenzen für Mobiltelefonate ins oder aus dem Ausland ("Roaming"). Die österreichischen Betreiber haben gestern, Montag, wie vorgeschrieben ihre neuen "Eurotarife" der Telekom-Regulierungsbehörde RTR gemeldet und das Ergebnis zeigt durchaus eine Preisspanne.

Günstigster Anbieter ist "3" (Hutchison) mit 45 Cent für aktive Gespräche und 25 Cent für passive - sprich angenommene - Gespräche. Dahinter folgt Tele2, das für aktive Gespräche 52 Cent verlangt. Alle anderen fünf Anbieter orientieren sich größtenteils am EU-Maximalwert von aktiv 70,56 Cent und passive 34,56 Cent je Minute.

Daten ausgeschlossen
Der Eurotarif gilt für Vertrags- und Wertkartenhandys. Allerdings nur für Sprachtelefonie, wer im Ausland Daten überträgt, muss noch immer mit sehr hohen Kosten rechnen. Wer nicht erst am 30. September auf die neuen Tarife umgestellt werden möchte, sollte vorher schon mit seinem Mobilfunkanbieter Kontakt aufnehmen und den Tarif umstellen lassen, empfiehlt die RTR.

Eurotarif nicht zwingend am billigsten
"Allerdings sollte man seine Telefoniergewohnheiten sehr genau analysieren: Fast alle Betreiber bieten Spezialtarife für Telefonate im Ausland an, die durchaus günstiger sein könnten als die angebotenen Eurotarife", hieß es in einer RTR-Aussendung. (apa/red)