Neuer Mobilfunkanbieter: uboot.com will als virtueller Netzbetreiber im Mai starten

Am hart umkämpften Mobilfunkmarkt wird es noch enger. Zu den insgesamt sieben Anbietern - davon fünf mit eigenem Netz - soll Anfang Mai noch ein Achter kommen: uboot.com, das bisher als Internet-SMS-Plattform in Erscheinung getreten ist. Auf Anfrage gab sich uboot.com-Chef Thomas Lang sehr zugeknöpft, nächste Woche will er erste Details nennen.

In der Branche wird vermutet, dass uboot als "virtueller Netzbetreiber" auftreten werde, der über kein eigenes, vollständiges Netz verfügt. Wer die Netzinfrastruktur zur Verfügung stellt, ist noch nicht offiziell bekannt gegeben worden, in der Branche wird allerdings bereits der viertgrößte Anbeiter tele.ring genannt. tele.ring war kurzfristig für eine Stellungnahmen nicht erreichbar. One ist es jedenfalls nicht, erklärte One-Boss Jorgen Bang-Jensen heute vor Journalisten. Auf APA-Afnrage verneinten auch Marktführer Mobilkom Austria, Verfolger T-Mobile und UMTS-Anbieter "3".

uboot.com agiert bereits in Deutschland unter der Bezeichnung "Schwarzfunk" als "virtueller Netzbetreiber". Das Netz stellt dort E-Plus zur Verfügung, hieß es heute in Presseberichten. (apa)