Interessensverband der Mobilfunkkunden:
Neuer Verein hilft geschädigten Kunden

Österreichs Handynutzer haben eine neue Lobbyingorganisation: den "Interessensverband der Mobilfunkkunden" (IVMK). Gegründet von drei Mobilfunkexperten - TriCoTel-Chef Robert Marschall, IMB-Internet Management & BeteiligungsgmbH-Boss Alfred Reiterer sowie dem Ökonomen Stefan Mandl - will der Verein "dazu beitragen, dass alle Menschen unkompliziert, schnell, billig und unter Inkaufnahme von möglichst wenigen Gesundheitsrisiken weltweit miteinander kommunizieren können", hieß es in einer Pressemitteilung.

Der gemeinnützige Verein finanziert sich nach Eigenangaben vorerst aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden und will mit den Handynutzern über die Homepage "www.ivmk.at" kommunizieren. Die Seite enthält unter anderem Infos zur Marktaufteilung, zum Konsumentenschutz, zu möglichen Gesundheitsrisiken und zu Fragen des Umwelt- und Ortsbildschutzes. Des weiteren soll es erste Hilfestellungen für geschädigte Kunden und eine umfangreiche Rechts-Datenbank geben.

Das fachliche Know How scheint vorhanden, schließlich hält TriCoTel-Chef Marschall seit Jahren Netzbetreiber, Regulator und Gerichte mit Beschwerden auf Trab. Er gilt als einer der Initiatoren zur Ausschreibung einer vierten Handylizenz, die nun tele.ring hält. Die derzeit größte Mobilfunk-Lobbyingorganisation ist das Forum Mobilkommunikation (FMK), das von den Netzbetreibern finanziert wird. (apa)