Töte das Getröte: Vuvuzela-Killer für den Computer filtert unerwünschte Fan-Akustik

Der Star der heurigen Fußball-WM in Südafrika scheint jetzt schon festzustehen: Er kommt aus Südafrika, ist abschlussstärker als die eigene Nationalmannschaft und hört im Gegensatz zu seinen Resultaten klangvoll auf den Namen Vuvuzela. Die monofrontalen Klarinetten haben es bislang jedenfalls geschafft, sich permanent in den Mittelpunkt zu spielen und empfindlicheren Fußball-Gemütern das Highlight des Jahres zu versauen. Die gute Nachricht: Muss nicht sein! Es gibt einen Vuvuzela-Killer. Die schlechte: Wirklich einfaches Handling geht anders.

Wie die audiophile Plattform "Surfpoeten" analysiert hat, lässt sich der Ton der Vuvuzelas auf ein bestimmtes Hertz-Spektrum einschränken. Das wiederum ermöglicht den Einsatz eines sogenannten Bandstoppfilters, der die entsprechenden Frequenzen "schluckt". Alles, was man dazu benötigt, ist ein Computer mit Soundkarte und entsprechende Audio-Software, wie beispielsweise Audacity (PC und Mac) oder Logic Express (Mac). Sind diese Voraussetzungen geschaffen, kann man das Signal vom Fernseher/Receiver durch den Computer schleifen und wahlweise über PC-Lautsprecher abspielen oder wieder zum Fernseher zurückführen.

Ist man im Besitz einer TV-Karte, kann man sich diesen Kreislauf ersparen und direkt vom PC auf den Fernseher wiedergeben. Wie das Portal PC-Welt zeigt, benötigt man auf diese Weise nicht einmal eine spezielle Audio-Software: Für die kostenlosen Mediaplayer VLC und MPlayer gibt es nämlich Parameter, die das nervige Getröte ebenfalls entfernen.

Zwei Alternativen
Wem die Umleitung über den Computer zu mühsam ist, dem bleiben eigentlich nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder ein Abo für den Privatsender Sky, der mittlerweile eine optionale Audiospur ohne Vuvuzelaklänge anbietet. Oder aber man verwendet den einfachsten Filter der Welt: Die Mute-Taste. Damit verschwindet sogar die eine oder andere unqualifizierte Ansage der Kommentatoren. (red)

Links:
www.surfpoeten.de
www.pcwelt.de