AR.Drone hebt jetzt auch in Österreich ab:
So fliegt der neue Helikopter für das iPhone
- Quadrokopter nutzt Apple-Handy als Fernsteuerung
- Gadget auch für Augmented Reality Spiele konzipiert
Es wiegt nicht einmal xxx Gramm, hat vier Rotoren und besitzt das Zeug zum absoluten Kultobjekt unter den Gadgets. Und als ob der Quadkopter AR.Drone nicht ohnehin schon futuristisch genug wäre, setzt der US-Hersteller Parrot noch eins drauf. AR Drone lässt sich nämlich mit jedem handelsüblichen iPhone oder iPod touch steuern.
Das "Spionage-Gadget" ist im Laufe des Oktobes bei Saturn erhältlich. Gestartet wird österreichweit in 12 Häusern, zum Preis will man sich noch bedeckt halten. Man kann aber davon ausgehen, dass er sich zwischen 300 und 400 Euro bewegen dürfte. Die AR.Drone wird mit verschiedenen Hüllen angeboten. Besonders futuristisch wirkt freilich die Hülle für den Flug in Innenräumen, da sie die vier Rotoren jeweils mit einem großen Ring vor etwaigen Kollisionen mit der Einrichtung schützt.
Spielzeug für Hobby-Piloten
Die AR.Drone nutzt ihr eigenes WLAN-Signal für die Verbindung mit dem jeweiligen Steuergerät. Um loszufliegen, braucht der User nur noch die kostenlose App "AR.FreeFlight" herunterladen und installieren. Dann kann der User die Drohne entweder in einem Expertenmodus mit einem einzelnen Touch-Button als virtuellem Steuerknüppel oder aber als "Beginner" etwas einfacher mit getrennten Bedienelementen für Vor- und Rückwärtsflug beziehungsweise Sinken und Steigen steuern.
Um stationär in der Luft verharren zu können und im Freien Turbulenzen auszugleichen, setzt die AR.Drone auf die Kombination eines Trägheitssensors mit einer Kamera. Für den User interessanter ist freilich die zweite Kamera vorne am Quadrikopter, denn ihr Bild kann auf das Display des jeweiligen iPhones bzw. iPods gestreamt werden. Der Fernsteuernde erhält am Bildschirm somit eine Cockpit-Ansicht der Drohne.
Nächste Station: Augmented Reality
Dabei ist die AR.Drone nicht einfach als ferngesteuertes Fluggerät mit Video-Funktion gedacht. Vielmehr stellt Parrot mit seinem Quadricopter in einer zweiten Ausbaustufe auch neuartige AR-Spiele in Aussicht. Schließlich steht "AR" ja auch für "Augmented Reality" (erweiterte Realität). So soll der Einzelspieler bei "AR.Dronegate" beispielsweise mit seiner AR.Drone eine Militärbasis vor virtuellen Gegnern zu schützen. Mit "AR.FlyingAce" verspricht Parrot wiederum Luftkämpfe, das an sogenannte "Dogfights" der Fliegerasse aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert und auch das Antreten zweier Drohnen gegeneinander ermöglichen soll. Die Betonung liegt aber auf "soll": Bislang gibt es nämlich nur Demos auf Youtube dazu zu bewundern.
Die Drone im Kurz-Test
Vorläufiges Fazit: Das Gadget hat sicherlich das Zeug dazu, zur coolsten Peripherie zu avancieren, die jemals für ein Handy in den Handel gekommen ist. Wer ein iPhone (oder einen iPod touch) besitzt, verspielte Züge aufweist und auch noch 300 Euro locker machen kann, dem sei AR.Drone wärmstens zu empfehlen. Fakt ist aber auch, dass bislang lediglich die Software für freien Flug verfügbar ist und der eigentliche Reiz, Spiele mit implementierter Realität zu erleben, noch auf sich warten lässt. Wer also mehr als "nur" einen Quadkopter umherschwirren lassen möchte, sollte noch ein breiteres Software-Angebot abwarten. (red)











