Einst Pflicht, heute ziemlich überflüssig:
MP3-Player verkaufen sich immer schlechter
- Smartphones und Tablets laufen Oldie den Rang ab

·Bunt, aber vom Aussterben bedroht
Smartphones verdrängen zunehmend MP3-Player
·MP3-Nachfolger mit viel Gepäck an Bord
Neues Format soll Bilder und Songtexte beinhalten
·Playlist-Geschmack kann Ärger bescheren
Studie: Musik-Vorlieben heizen oft Vorurteile an
·Unterschätzte Gefahr im Zeitalter des iPods
Jugendliche: Zu laute Musik im Straßenverkehr
·Streams verdrängen illegales Filesharing
Online-Piraterie gerät zunehmend ins Abseits
Die neuen Handys, Notebooks, Tablet-Computer und Autoradios machen den MP3-Player zum Abspielen von Musik überflüssig. Der Umsatz mit dem Verkauf der Geräte werde in diesem Jahr um 21 Prozent auf 400 Millionen Euro schrumpfen, teilte der Branchenverband Bitkom mit. Nur noch 5,7 Millionen würden 2010 in Deutschland davon verkauft werden. Auf dem Höhepunkt der Nachfrage 2005 legten sich demnach 8,4 Millionen Deutsche einen MP3-Player zu, der Umsatz betrug damals fast 700 Millionen Euro.
Die zu Ende gehende Erfolgsgeschichte der kleinen Musikabspieler begann laut Bitkom 1998, als der erste massenmarkttaugliche MP3-Player Rio Diamond PMP300 auf den Markt kam. Die MP3-Technik - die Komprimierung von Daten ohne nennenswerte Beeinträchtigung der Tonqualität - wurde weitgehend in Deutschland entwickelt. (apa/red)











