Bastelt Jobs bereits am nächsten iCoup?
Apple patentiert interaktive 3D-Oberfläche
- Konzept soll Multitouch und Holographie kombinieren
- System justiert Bild mit Kamera und Lichtsensor nach

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Der 3D-Trend hält die IT-Industrie fest im Griff: Egal ob bei Computern, Fernsehern, Kameras oder auch Handys - Die Aufnahme, Verarbeitung und Wiedergabe dreidimensionaler Inhalte scheint derzeit der wichtigste Zug, auf den Unternehmen aufzuspringen haben. Nun lässt einer der größten Branchenvorreiter mit einem Patent aufhorchen: Apple hat beim U.S. Patentamt nämlich ein System gemeldet, das nicht nur eine holographische 3D-Oberfläche projizieren können soll, sondern auch noch berührungsempfindlich ist.
Wie an der Grafik ersichtlich, die AppleInsider veröffentlichte, geht das patentierte System einen Schritt weiter als herkömmliche stereoskopische Modelle und lässt sich grob formuliert in zwei Prozesse aufteilen: Zum einen wird mittels Recheneinheit und Projektor ein dreidimensionales Bild für den User erzeugt. Um dies dem Betrachter positionsunabhängig und ohne Brille zu ermöglichen, ist zum anderen eine Feedback-Schleife eingebaut. Eine Kamera und ein Lichtsensor sollen das Bild laufend nachjustieren können und gleichzeitig eine Art Multitouch-Steuerung ermöglichen.
3D-Brillen "unpraktisch und nicht funktionsfähig"
Wofür und wann diese Technologie bei Apple eingesetzt werden könnte, bleibt das Konzept freilich schuldig. Fakt ist aber, dass das 18-seitige Dokument einerseits einige "offene Baustellen" aufzählt, die für die Realisierung dieses Systems noch notwendig sind. Andererseits kann man davon ausgehen, dass Apple den Einsatz stereoskopischer Brillen offensichtlich ignorieren bzw. überspringen will, da im Patent betont wird, dass "sie keine weitgehende Akzeptanz finden, weil Betrachter grundsätzlich kein zusätzliches Equipment tragen wollen." Darüber hinaus seien solche Ansätze für mehrere gleichzeitige Nutzer "unpraktisch und nicht funktionsfähig". (red)











