Ist der Akku defekt, gibt es ein neues IPad:
Skurrile Tauschaktion für den Apple-Neuling
- Teurer Spaß: Umtausch soll User 105 Dollar kosten
- Dennoch bereits 120.000 Vorbesteller am ersten Tag

Dass Apple-Entwickler Akkus am liebsten fix in Geräten verbauen, um sie möglichst kompakt zu gestalten, ist eine Sache. Dass man bei defektem Akku aber gleich das ganze Gerät austauschen lassen muss - noch dazu zu einem sehr hohen Preis - grenzt fast schon an Unverschämtheit. Wie aus den FAQs auf der Apple-Website hervorgeht, kann bei iPad-Besitzern nämlich genau dieses Szenario eintreten.
Verlässt den Akku die Kraft oder ist er definitiv defekt, muss das Gerät an Apple geschickt werden, um für einen "Unkostenbeitrag" von rund 105 Dollar (inkl. Versand) ein neues iPad zu erhalten. Damit wird auch vorausgesetzt, alle Daten des alten Geräts vorher mit einem Computer synchronisiert zu haben, ansonsten ist alles futsch. Klasse.
Es kommt aber noch besser: Dieser "Unkostenbeitrag" von 105 Dollar gilt auch nur dann, wenn man die beeinträchtigte Leistung des Akkus nicht selbst verschuldet hat. Sollte beispielsweise unsachgemäßer Gebrauch oder das Eintreten von Flüssigkeit ins Gehäuseinnere nachgewiesen werden können, erhöht sich der Preis für ein neues Gerät dementsprechend.
120.000 Vorbesteller am ersten Tag
Der Vorverkauf für den neuen Wunderwuzzi von Apple ist in den USA bereits am Wochenende gestartet. Laut US-Medienberichten langten in Cupertino am ersten Tag bereits 120.000 Vorbestellungen ein. Ob sich jeder der Interessenten die FAQs durchgelesen hat, darf an dieser Stelle bezweifelt werden. (red)
Link zu den FAQs:
www.apple.com











