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23.2.2010 18:06

Interne Hochzeit bei der Telekom Austria:
Festnetz und Mobilfunk werden fusioniert

  • Ab 2012 werden positive Ergebnisbeträge erwartet
  • Belegschaftsvertreter ringen noch um eine Einigung

Die börsenotierte teilstaatliche Telekom Austria fusioniert wie erwartet die Festnetz- mit der Mobilfunksparte. Die Zusammenführung soll noch heuer über die Bühne gehen, wobei sich die Anlaufkosten heuer mit einem negativen Cash Flow-Effekt von rund 80 Mio. Euro zu Buche schlagen. Ab 2012 soll die Zusammenlegung positive Ergebnisbeiträge bringen.

Mittelfristig wird eine jährliche Steigerung des Cash Flows im Ausmaß von rund 100 Mio. Euro erwartet, teilte die Telekom am Dienstag nach Ende der Aufsichtsratssitzung mit. Mittwochvormittag präsentiert die Telekom ihre Jahresbilanz 2009.

"Die Zusammenlegung des Festnetz- und des Mobilkommunikationsgeschäftes in einer operativen Gesellschaft soll primär Rahmenbedingungen schaffen, um die steigende Nachfrage nach integrierten Kommunikationslösungen und konvergenten Produkten auf dem österreichischen Markt zu bedienen", hieß es von der Telekom ad hoc.

Die Belegschaftsvertreter der beiden wirtschaftlich recht unterschiedlich erfolgreichen Sparten ringen derzeit allerdings noch um eine Einigung. Im Gespräch betonte der neue Telekom-Betriebsratschef Markus Hinker, man sei sich einig, dass die Arbeitsplätze gesichert sein müssten, nur seien eben die Festnetzbeschäftigten skeptischer, dass dies auch kommen werde. Daher soll nächste Woche ein weiterer Verhandlungstermin mit dem Vorstand stattfinden.

(apa/red)

23.2.2010 18:06
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