Digitaler Ärger für die Musik-Industrie:
US-Gericht facht Streit um Downloads neu an
- Kartellrechtliche Klage wirft Preisabsprachen vor
- EMI, Sony und Time Warner unter den Angeklagten

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Online-Piraterie gerät zunehmend ins Abseits
·Musik-Downloads: Die Online-Preisschlacht
Amazon fordert iTunes mit Kampfpreisen heraus
·Piraterie am iPhone kommt in die Gänge
Entsperrte Geräte häufig auch mit illegalen Apps
·E-Books: Piraten hissen bald ihre Segel
Illegaler Tauschhandel digitaler Bücher erwartet
·US-Verlage wollen
"iTunes" für Magazine
Kiosk für Druck- und Online-Ausgaben geplant
·"95 Prozent sind eine deprimierende Zahl"
IFPI: Musik-Downloads bleiben weitgehend illegal
·Musik-Flatrate soll Piraterie beseitigen
Studie ortet Rückgang der Filesharing-Aktivitäten
·Piraterie lässt die Spieleindustrie kalt
Hersteller orten Problem aber keine große Gefahr
Ein Bundesberufungsgericht in den USA hat eine kartellrechtliche Klage gegen große Musiklabels wiederbelebt. Ein Amtsrichter habe sich geirrt, als er eine Beschwerde wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht abgelehnt habe, teilte ein Berufungsgericht in New York mit.
Zu den Angeklagten gehören Bertelsmann, EMI Group, Sony Corp, Time Warner, Vivendi und Warner Music. Ihnen wird vorgeworfen, Preise und Bedingungen, unter denen sie Musik im Internet verkauften, miteinander abgesprochen zu haben.
Die Angeklagten vertreiben gemeinsam mehr als 80 Prozent der Musik, die US-Verbraucher im Internet kaufen. (apa/red)











