Cyber-Attacken auf Chinas Opposition:
Google droht Volksrepublik mit Rückzug
- "Ausgeklügelte Attacke gegen unsere Infrastruktur"
- Google stellt das Filtern der Suchergebnisse ein

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Chinesische Menschenrechtsaktivisten sind nach Angaben des US-Unternehmens Google Ziel von Cyber-Angriffen geworden, die aus der Volksrepublik selbst kamen. In China ansässige Internet-Spione hätten Google und weitere 20 Firmen "angegriffen", um die Internet-Spuren der Menschenrechtsaktivisten in der ganzen Welt zu verfolgen, teilte der US-Konzern am Dienstag in San Francisco mit. Er drohte als Konsequenz damit, seine Aktivitäten in der Volksrepublik einzustellen. Auf jeden Fall will Google den Angaben zufolge die Ergebnisse seiner Internet-Suchmaschine in China künftig nicht mehr filtern. Dies war von den Behörden der Volksrepublik bisher verlangt worden.
"Wir haben eine sehr ausgeklügelte Attacke gegen unsere Infrastruktur entdeckt, die aus China kommt", erklärte der Chef der Rechtsabteilung des Internet-Konzerns, David Drummond. Der Angriff habe mindestens 20 weiteren Unternehmen gegolten, vor allem im Internetbereich aber auch im Finanz- und Technologiesektor. Laut Drummond hat Google "den Beweis, dass es das oberste Ziel der Angreifer war, Zugriff auf die E-Mails von chinesischen Menschenrechtsaktivisten zu bekommen". (apa/red)











